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Bad Homburg, 08.06.2026 von FERI Cognitive Finance Institute

Wettlauf im Weltall: „New Space“ als zukunftsträchtiges Geschäftsmodell

  • Rapide sinkende Grenzkosten bei Raumfahrt und Satellitentechnologie
  • Weltraumbasierte Infrastruktur für Kommunikation und Datennetze als Profiteur
  • SpaceX-Börsengang als Katalysator für neue Geschäftsmodelle im „New Space“

Der kurzfristig anstehende Börsengang der Raumfahrtfirma SpaceX wird Elon Musk wohl zum Billionär machen, zugleich aber auch die Zusammensetzung wichtiger Börsenindizes deutlich verändern. „Die Zukunftsthemen Raumfahrt und Weltraumwirtschaft rücken damit verstärkt ins Blickfeld vieler Investoren“, sagt Heinz-Werner Rapp, Gründer und Leiter des FERI Cognitive Finance Institute. Dieser Gesamtkomplex, auch bekannt als „New Space“, wird künftig nicht nur enorme Chancen bieten, sondern auch etablierte Geschäftsmodelle in vielen Branchen strategisch herausfordern. In einer ausführlichen Analyse zum Thema New Space hat das FERI Cognitive Finance Institute diesen Trend bereits frühzeitig prognostiziert. 

Weltraumwirtschaft als strategische Chance 

„Von vielen Investoren unbemerkt hat sich der Weltraum zu einer äußerst lukrativen Domäne entwickelt. Massiv gesunkene Kosten spielen dabei eine zentrale Rolle“, betont Rapp. In den letzten zehn Jahren seien die Preise für den Transport von Nutzlast in den Erdorbit um bis zu 90% gefallen. Großen Anteil daran habe der von SpaceX forcierte Einsatz wiederverwendbarer Raketenmodule. „Das Ausbringen von Satelliten und anderen Objekten im Orbit wird damit erstmals zu einem berechenbaren und profitablen Geschäftsmodell“, erklärt Rapp. Künftig biete sich dadurch die Möglichkeit, die Infrastruktur ganzer Wirtschaftssektoren, speziell im Bereich Datenkommunikation, von der Erde in den Weltraum zu verlagern und dadurch enorme Skalenvorteile zu realisieren. „Das satellitenbasierte Starlink-Kommunikationssystem, ebenfalls von SpaceX, ermöglicht globale Skalierung und ist deshalb hochprofitabel“, betont Rapp. Solche Erfolge seien ein Indiz dafür, wie terrestrische Geschäftsmodelle künftig durch weltraumbasierte Operationen disruptiert oder abgelöst werden könnten. „Auch eine Auslagerung von KI-Rechenzentren ins Weltall ist mittelfristig denkbar, erscheint aber vorerst noch spekulativ“, so Rapp.  

Risiken und Restriktionen nicht unterschätzen 

Der anstehende SpaceX-Börsengang könne als wichtiger Katalysator für die weitere Entwicklung des erdnahen Weltraums dienen. Bei einer Abschätzung möglicher Chancen im New Space sollten mögliche Risiken aber nicht vernachlässigt werden, warnt das FERI Cognitive Finance Institute. So habe die Explosion der Rakete „New Glenn“ des Weltraumunternehmens Blue Origin, im Besitz von Amazon-Gründer Jeff Bezos, dessen Ambitionen im Weltall deutlich zurückgeworfen. „Auch die zunehmende Anzahl von Satelliten im erdnahen Orbit schafft Probleme. Anfallender Weltraumschrott nimmt dadurch exponentiell zu – mit der Gefahr unkontrollierter Kettenreaktionen“, warnt Rapp. Dennoch sollten professionelle Investoren das Thema New Space und dessen Zukunftschancen aktiv in den Blick nehmen, so das Fazit des FERI Cognitive Finance Institute. 

Das bereits im April 2024 veröffentlichte Cognitive Briefing „‚New Space‘: Das Weltall als Wirtschaftsraum der Zukunft“ gibt Investoren und Unternehmern tiefgreifende Einblicke in die Thematik und unterstützt bei der Analyse und Bewertung künftiger Chancen und Risiken. Die Analyse steht zum Download auf dieser Seite zur Verfügung.


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FCFI Autor
FERI Cognitive Finance Institute
Pressekontakt
Schlerf Roger
Roger Schlerf

Managing Director Corporate Communications