Im Fokus: Polare Seidenstraße: Wie China in der Arktis die Weltordnung neu definiert
Die Arktis ist längst keine entlegene Eiswüste mehr – sie wird zum neuen geopolitischen Brennpunkt. Auslöser und wichtiger Treiber ist die Erderwärmung, die vor allem im hohen Norden starke Wirkung zeigt. Durch das schmelzende Polareis entstehen völlig neue Seewege und Rohstoffchancen – Optionen, die China mit der „Polaren Seidenstraße“ entschlossen umsetzt.
Speziell China erkennt im rapiden Abschmelzen des Polareises strategische Chancen, die nun konsequent genutzt werden:
- Signifikant verkürzte Handelsrouten in westliche Länder – über die Nordostpassage
- Privilegierter Zugriff auf arktische Rohstoffe – durch Kooperation mit Russland
- Ausbau und Integration der „Polaren Seidenstraße“ – als Teil der Belt and Road Initiative
Diese Strategie ist kein Zufall, sondern zentrales Element in Xi Jinpings Vision der „great changes unseen in a century“: tiefgreifende globale Umbrüche, mit deren Hilfe China gezielt seine wirtschaftliche Stärke und geopolitische Reichweite ausbaut.
Konsequenz: Die Arktis wird zum neuen Schauplatz des intensiven Machtkampfs zwischen China/Russland und den USA. Dahinter stehen große ökonomische Chancen, aber auch enorme sicherheitspolitische Risiken, insbesondere für Europa!
Mehr dazu in der aktuellen Analyse des FERI Cognitive Finance Institute "Kampf um die Arktis: Globaler Wettlauf um Rohstoffe, Macht und strategische Dominanz". Sie steht im Downloadbereich auf dieser Seite zur Verfügung.
Managing Director Corporate Communications